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chefarzt aktuell

Informationsdienst für leitende Krankenhausärzte


 

Mai/Juni 2013  Nr. 3/13

 T H E M E N Ü B E R S I C H T :
Gastkommentar: Dr. Elizabeth Harrison
Vorsitzende der Geschäftsführung Städtisches Klinikum München

Eine moderne Geschäftsführung hat die Verpflichtung, Mitarbeiter bei deren kontinuierlicher Entwicklung als Führungspersönlichkeit zu unterstützen. Die Erwartung an Chefärzte aus Sicht der Klinikleitung ist die Bereitschaft, sich dieser Herausforderung anzunehmen. Dabei ist es unabdingbar, dass die Chefärzte von Beginn an aktiv in die Leistungsplanung und die gesamte Personalplanung einbezogen werden. Hierbei ist ein Höchstmaß an offener Kommunikation zwischen Chefärzten und Krankenhausleitung erforderlich. (S. 44-47)

Montgomery: Zunehmende Ökonomisierung unseres Gesundheitswesens

Der Präsident der Bundesärztekammer beklagte in seiner Rede zur Eröffnung des Ärztetags in Hannover u. a., dass die Ökonomie einen höheren Stellenwert erhält als die Qualität der Patientenversorgung. (S. 48)

Patientenrechtegesetz in Stichworten

Der Beitrag stellt in kurzen Worten den Inhalt des Gesetzes und insbesondere die Änderungen gegenüber dem von der Rechtsprechung in Jahrzehnten entwickelten Rechtssystem dar, z. B. die Pflicht zur Offenbarung von Behandlungsfehlern, die Aushändigung von Kopien der Aufklärungsbroschüren an den Patienten, die Regelung zur Person des Aufklärenden, etc. (S. 49-51)

Verstoß gegen Wettbewerbsrecht durch Werbung


Die Werbung mit Pauschalpreisen, Sonderpreisen und Rabatten ist in der Regel eine unzulässige Werbung. Auch kostenlose Leistungen wie Geschenke (z. B. Fahrkarte für die Anreise zum Krankenhaus) oder Zugaben (z. B. kostenlose Venenmessung im Rahmen eines Venen-Checks) oder eine kostenlose ärztliche Beratung sind unzulässig. (S. 52-54)

Off-Label-Use bei Lebensbedrohung und unsicherer Therapie


Der Einsatz eines nicht zugelassenen Medikaments ist ausnahmsweise zu genehmigen, wenn eine nicht ganz entfernt liegende Aussicht auf Heilung oder auf eine spürbare positive Entwicklung auf den Krankheitsverlauf als letzte Therapie-Alternative besteht. (S. 55)

Bundestag verabschiedet Finanzhilfen für Krankenhäuser


Der Bundestag hat den kurzfristig wirksamen Finanzhilfen für die Krankenhäuser am 14. Juni 2013 abschließend zugestimmt. Durch die gesetzlichen Änderungen erhalten Krankenhäuser in den Jahren 2013 und 2014 eine Entlastung von insgesamt rd. 1,1 Mrd. Euro. (S. 56-58)

Bonus-Zahlungen: Hat das Gesetz sein Ziel erreicht?


Ist die zwischen der DKG und der BÄK abgeschlossene Empfehlung zu Zielvereinbarungen geeignet, finanzielle Anreize auszuschließen? Der Text der Empfehlung wird abgedruckt und kommentiert. (S. 59-60)

Steuerrecht: Private Nutzung betrieblicher PKW


Wenn für Privatfahrten andere Fahrzeuge zur Verfügung stehen, die dem betrieblichen Fahrzeug in Status und Gebrauchswert vergleichbar sind, spricht der erste Anschein nicht für eine private Nutzung betrieblicher PKW. (S. 60)

Verdacht auf Kindesmisshandlung: Einschaltung des Jugendamts

Behandelnde Ärzte können bei unklarem Schädigungsmechanismus und objektiv auf mögliche Kindesmisshandlung hinweisenden Anzeichen das Jugendamt einschalten (so das Kammergericht Berlin). (S. 61)

Korruption im Gesundheitswesen: Gesetzentwurf der Länder


Als Konkurrenz zum Gesetzentwurf der Bundesregierung legt der Hamburger Senat einen Gesetzentwurf zur Änderung des Strafgesetzbuchs vor. (S. 62)

Abgrenzung Rufbereitschaft - Bereitschaftsdienst

Hat ein Arzt im Rahmen der angeordneten Rufbereitschaft binnen 15 bis 20 Minuten nach Abruf die Arbeit aufzunehmen, liegt tatsächlich ein Bereitschaftsdienst vor, der entsprechend zu vergüten ist. (S. 63-64)

Gehälter der Vorstände der Kassenärztlichen Vereinigung 2012

Das GKV-Modernisierungsgesetz schreibt vor, dass die Höhe der jährlichen Bezüge der Vorstandsmitglieder der Kassenärztlichen Vereinigungen und der Kassenärztlichen Bundesvereinigung im Bundesanzeiger zu veröffentlichen ist. Die Bandbreite der Grundvergütung bewegt sich zwischen 109.000 und 320.000 Euro. (S. 64)

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